Beim WordCamp Hamburg haben wir uns rundum wohl gefühlt. Zwei inspirierende Tage, während denen die WordCamp Community uns als Firma auf den Prüfstand gestellt hat. Haben wir den bestanden? Wir glauben schon. Und möchten unsere Erfahrung deshalb gerne mit anderen Firmen, die an Themencamps teilnehmen, teilen.

Ignoriert man die kulturellen Gepflogenheiten von BarCamps, wird man als Firma schnell zum Elefant im Porzellanladen und bringt sich dabei mehr Schaden als Nutzen ein. Es gibt aber auch die Möglichkeit, es gut zu machen. Deshalb möchten wir zeigen, was wir gemacht haben und was gut funktioniert hat.

Wir haben uns aktiv und auf Augenhöhe mit der Community ausgetauscht

Während des Camps haben wir die Teilnehmer eingeladen, mit uns reden. Dabei ging es uns weniger darum, direkt zu verkaufen, sondern darum, wichtiges Feedback zu unserer Lösung zu bekommen. Dazu haben wir aktiv Kontakt zu relevanten Experten im Bereich WordPress Hosting gesucht und uns vorher eine Strategie zurecht gelegt, wie wir relevante Kontakte generieren: Wir wussten schon, mit welchen Leuten aus der Community wir unbedingt sprechen möchten und selbst unsere Leadsheets waren professionell gestaltet.

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Wir haben der Community Unterstützung und echten Mehrwert geboten

Wir haben uns aktiv eingebracht und das Orgateam unterstützt. Dabei waren wir das ganze Camp über präsent: Vom Warm-up am Freitag bis zum frohen Ende am Sonntagabend. Wir haben uns um gute Fotos gekümmert und der Community zur Verfügung gestellt. Wir haben Videointerviews gemacht und uns aktiv an der digitalen Kommunikation in Twitter beteiligt. Außerdem haben wir eine High-profile Session, ein Panel mit Top-Leuten, moderiert und dabei Jans Wissen als Experte eingebracht.

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Wir haben uns bei unserem Branding ins Zeug gelegt

Unser Stand war mit den Bannern, Flyern, Visitenkarten und der Möglichkeit, sich direkt in den Newsletter einzutragen, professionell und liebevoll gestaltet. Wir haben ihn proaktiv positioniert und er war offen und freundlich. Wir waren dank unserer T-Shirts einfach zu identifizieren und ansprechbar. Mit den Kugelschreibern hatten wir außerdem ein hochwertiges Give-away und bei unserem Gewinnspiel winkten wirklich relevante Preise.

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Welche Rolle sollte man als Sponsor also einnehmen?

Viele Firmen sehen BarCamps als eine Art Messe, dabei ist es eher eine Art Familientreffen. Da geht es weniger darum, zu verkaufen, sondern darum, über die eigenen Erfahrungen zu sprechen. Dann kann es auch sein, dass die Leute mit Interesse auf einen zugehen. Bei aller Strategie haben uns die Tage jede Menge Spaß gemacht und wir bedanken uns bei der Community für die interessanten Gespräche!

Lediglich Geld geben ist sicherlich zu wenig. Als Sponsor präsent sein ist gut, solange man zugleich wie ein Teilnehmer beiträgt. Das oberste BarCamp-Prinzip verbietet Hierarchien. Alle Anwesenden werden als gleichwertige Teilnehmer betrachtet und dieser Idee sollte man sich auch als Firma verpflichtet fühlen.

Bei uns hat das gut funktioniert, weil wir aus der Community heraus entstanden sind. Für Firmen von außerhalb ist das schwieriger. Letztendlich kann man die Herzen der Community nur von innen erobern. Man muss erst Teil der Community sein und ihr dann echten Mehrwert bieten.

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